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Betontemperatur-Monitoring

Temperaturrisse vermeiden. Qualität lückenlos belegen.

ConcreTrack misst die Temperatur direkt im frisch eingebauten Beton, über die kritischen ersten 24 bis 72 Stunden der Hydratation. Steigt die Kern-Rand-Differenz über den vereinbarten Grenzwert, je nach Vorgabe 15 bis 20 K, werden Sie sofort gewarnt und können rechtzeitig nachbehandeln.

  • Live-Temperaturüberwachung
  • Frühwarnung bei Rissrisiko
  • Prüffähige Dokumentation

Im Einsatz: 7 überwachte Bodenplatten für zwei Bauunternehmen, 2026.

Projekt A14 · Abschnitt B3

Bauteiltemperatur · letzte 48 h

Bodenplatte, d = 1,20 m · 4 Sonden · Grenzwert 15 K

Beispiel
Beispielverlauf einer Bodenplatte über 48 Stunden: Die Kerntemperatur steigt bis etwa 58 Grad Celsius, die Oberfläche bis etwa 42 Grad Celsius. Zwischen Stunde 19 und Stunde 28 liegt die Kern-Rand-Differenz über dem Grenzwert von 15 Kelvin.
ΔT-Grenzwert erreicht153045600 h12 h24 h36 h48 h
AktuellKern 42,1 °COberfläche 34,7 °CΔT 7,4 K· im Rahmen

Ereignisprotokoll

Übergabe an die Qualitätssicherung

  1. t + 19 hKern-Rand-Differenz erreicht 15 KGemeldet
  2. t + 20 hMaßnahme: Abdeckung mit DämmmattenErfasst
  3. t + 28 hDifferenz wieder unter GrenzwertEntwarnung
  4. t + 48 hQS-Export Abschnitt B3Bereit

Dokumentation mit Bezug auf

  • DAfStb-WU-Richtlinie

    Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton

  • DIN EN 13670

    Ausführung von Tragwerken aus Beton

  • Zement-Merkblatt B11

    Massige Bauteile aus Beton

Projektnutzen

Was sich auf Ihrer Baustelle verbessert.

ConcreTrack liefert nicht einfach mehr Daten, sondern eine belastbare Grundlage für bessere Entscheidungen im Baustellenalltag.

Bauleiter mit Schutzhelm und Tablet auf einer Baustelle, im Hintergrund Turmdrehkrane
Bauleitung, Auftraggeber und Qualitätssicherung arbeiten mit demselben Datenstand.
  1. 01 · Schadenprävention

    Temperaturrisse erkennen, bevor sie entstehen.

    Kontinuierliche Messwerte zeigen kritische Temperaturgradienten früh. So greifen Nachbehandlungsmaßnahmen, bevor Risse aufwendig saniert werden müssen.

    • Live-Werte je Abschnitt und Sonde
    • Frühwarnung bei kritischen Temperaturdifferenzen
    • Weniger Nacharbeit und Sanierungsaufwand
  2. 02 · Datenbasierte Entscheidungen

    Entscheiden auf Basis gemessener Verläufe.

    Bauleitung oder Prüfingenieur entscheiden anhand echter Temperaturkurven statt allein nach Erfahrungswert. ConcreTrack liefert die Daten, die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

    • Alle Beteiligten sehen denselben Datenstand
    • Verläufe statt Momentaufnahmen
    • Weniger Rückfragen, schnellere Abstimmung
  3. 03 · Prüffähige Dokumentation

    Ein Nachweis, der bei der Abnahme trägt.

    Jeder Messwert wird lückenlos erfasst und für die Übergabe strukturiert aufbereitet, zugeordnet zu Bauteil und Betonierabschnitt.

    • Vollständige Messhistorie je Projekt
    • Strukturierte Übergabe an den Auftraggeber
    • Lückenlose Ablage ohne Excel-Nachbau

Leistungsmodule

Hardware, Software und Begleitung aus einer Hand.

Sie bekommen kein Paket zum Selbstaufbau, sondern ein laufendes Monitoring: von der Sensorplatzierung bis zur Übergabe der Dokumentation.

  • 01

    Sensorik vor Ort

    Robuste Hardware mit nachvollziehbarer Platzierung.

    • Messkonzept je Bauabschnitt
    • Montage- und Einbauprotokoll
    • Stabile Datenerfassung unter Baustellenbedingungen
  • 02

    Analyseplattform

    Temperaturverläufe, Dokumentation und Reifekurven in einer Ansicht.

    • Live-Dashboard je Projekt und Abschnitt
    • Verläufe je Sonde und Abschnitt
    • Dokumentation für Auftraggeber und Qualitätssicherung

    Reifekurven dienen der Orientierung: näherungsweise, ohne rezepturspezifische Kalibrierung.

  • 03

    Laufende Begleitung

    Persönlicher Ansprechpartner statt Ticket-Pingpong.

    • Gemeinsame Inbetriebnahme
    • Praxisnahe Einweisung Ihres Teams
    • Kontinuierliche Betreuung während des Projekts

Alles in einem projektbezogenen Angebot: Sensorik, Plattformzugang, Inbetriebnahme und persönliche Betreuung.

Angebot anfragen

Messtechnik

Hydratationswärme hält sich an keine Arbeitszeiten.

Die kritischen Stunden fallen oft in die Nacht oder aufs Wochenende. ConcreTrack misst durchgehend und warnt sofort, sobald die Kern-Rand-Differenz den vereinbarten Grenzwert erreicht.

Kein WLAN nötig
Funk zum Gateway, von dort per Mobilfunk. Sie bauen keine eigene Infrastruktur auf.
Dichte Messkurven
Gerade in den ersten 24 bis 72 Stunden der Hydratation, wenn sich der Gradient aufbaut.
Zweites Paar Augen
Unser Team behält die Daten während der Messung zusätzlich im Blick.
Redundante Platzierung
Fällt eine Sonde aus, bleibt die Messreihe in der Regel belastbar. Die Störung wird dokumentiert.

So fließen die Daten

  1. 01

    Sensor im Frischbeton

    Misst direkt im Bauteil, nicht an der Oberfläche oder in der Umgebungsluft.

    per Funk

  2. 02

    Gateway auf der Baustelle

    Sammelt die Messwerte aller Sonden und überträgt sie per Mobilfunk.

    per Mobilfunk

  3. 03

    ConcreTrack-Plattform

    Verläufe je Sonde und Abschnitt, Grenzwerte und Rollen in einem Dashboard.

    in Echtzeit

  4. 04

    Warnung und Nachweis

    Sofortige Warnung bei Grenzwertüberschreitung und lückenlose Historie für die Abnahme.

Einsatzbereiche

Wo Temperaturmonitoring den Unterschied macht.

Überall dort, wo Hydratationswärme zu kritischen Temperaturdifferenzen zwischen Kern und Rand führen kann.

  • WU-Beton und Weiße Wanne

    Bei der Weißen Wanne ist das Temperaturmonitoring Teil des WU-Konzepts nach DAfStb-Richtlinie, denn jeder Trennriss ist ein möglicher Wasserweg.

  • Massige Bauteile

    Dicke Wände, Widerlager und Fundamentblöcke entwickeln im Kern viel Wärme. Die Messung zeigt, wann gegengesteuert werden muss.

  • Bodenplatten und Fundamente

    Großflächige Betonagen mit Messpunkten in Kern und Randzone und einem lückenlosen Verlauf bis zur Freigabe.

  • Tiefgaragen

    Bodenplatte, Wände und Decken mit unterschiedlichen Dicken und Betonierzeitpunkten, sauber getrennt dokumentiert.

  • Großprojekte von Generalunternehmern

    Viele Abschnitte, viele Beteiligte: ein gemeinsamer Datenstand für Bauleitung, Auftraggeber und Qualitätssicherung.

  • Faustregel

    Ab etwa 80 cm Bauteildicke wird Monitoring in der Regel relevant.

    Auch Zemente mit hoher Wärmeentwicklung oder extreme Hitze und Frost sprechen für eine Messung.

    Bauteil einschätzen lassen
  • Sensor im Kern
  • Sensor in der Randzone
  • Hydratationswärme
  • Schematische Schnitte, nicht maßstäblich.

Ablauf

In vier Schritten zur lückenlosen Messung.

Meist kann die Messung wenige Werktage nach dem Erstgespräch starten, idealerweise mit dem Einbau der Sensoren vor dem Betoniertermin.

  1. 01

    Beratung

    Wir klären Ziele, Randbedingungen und Entscheidungslogik gemeinsam mit Bauleitung und Betontechnologie.

    Ergebnis

    • Projektbriefing
    • Messstrategie je Abschnitt
  2. 02

    Installation

    Sensoren und Gateway werden vor Ort eingebaut und getestet, idealerweise vor dem Betoniertermin.

    Ergebnis

    • Installationsprotokoll
    • Abnahme der Kommunikationsstrecke
  3. 03

    Konfiguration

    Dashboard, Grenzwerte und Rollen richten wir passend zu Ihrem Projekt und Ihren Vorgaben ein.

    Ergebnis

    • Projekt-Dashboard
    • Alarm- und Reporting-Setup
  4. 04

    Betrieb und Support

    Wir begleiten die Messung laufend, optimieren bei Bedarf und übergeben die Dokumentation.

    Ergebnis

    • Regeltermine nach Bedarf
    • Support mit definierten Verantwortlichkeiten

Betonage steht kurzfristig an?

Wir priorisieren die Anreise, damit die Messung mit der ersten kritischen Betonage beginnt und keine Datenlücke entsteht.

Keine eigene Infrastruktur nötig

Hardware, Installationsplan und Inbetriebnahme kommen von uns. Auf Wunsch begleiten wir die erste Betonage vor Ort.

Im Einsatz

7überwachte Bodenplattenfür zwei Bauunternehmen, 2026

ConcreTrack ist auf echten Baustellen im Einsatz. Die wichtigsten Eckdaten aus dem Messalltag:

kritische Hydratationsphase, lückenlos gemessen
24–72 h
Warnschwelle für die Kern-Rand-Differenz, je nach Vorgabe
15–20 K
Bauteildicke wird Monitoring in der Regel relevant
ab ca. 80 cm
Einsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz
DACH

Team

Bauerfahrung trifft Produktentwicklung.

ConcreTrack ist ein Produkt der BBA GmbH aus Bad Saarow. Hinter der Messung stehen Menschen, die Baustellen kennen und die Plattform selbst entwickeln.

Häufige Fragen

Was Bauleitung und QS vorab wissen wollen.

Kurze Antworten auf die Fragen, die uns vor dem ersten Projekt am häufigsten gestellt werden.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Rufen Sie an oder schreiben Sie uns. Sie sprechen direkt mit dem Team.

Wie schnell kann ein Projekt starten?

In der Regel beginnt die Messung innerhalb weniger Werktage nach dem ersten Gespräch. Messstrategie und Sensorpositionen legen wir je Abschnitt gemeinsam fest und stimmen die Logistik mit Bauleitung und Betontechnologie ab.

Gerade bei massigen Bauteilen wie Bodenplatten, Widerlagern oder dicken Wänden zählen die ersten Stunden. Deshalb werden die Sensoren idealerweise vor dem Betoniertermin eingebaut. Hardware, Installationsplan und Inbetriebnahme kommen von uns, Sie bauen keine eigene Infrastruktur auf.

Bei kurzfristigen Einsätzen priorisieren wir die Anreise, damit die Messung mit der ersten kritischen Betonage startet und keine Datenlücke entsteht. Auf Wunsch begleiten wir die erste Betonage vor Ort.

Wie verlässlich sind die Messungen auf der Baustelle?

Gemessen wird kontinuierlich direkt im Frischbeton, nicht über Umgebungs- oder Oberflächensensoren. Die Sensoren funken an ein Gateway, das die Daten per Mobilfunk weiterleitet. Ein WLAN auf der Baustelle ist nicht nötig.

Während der Hydratation, typischerweise in den ersten 24 bis 72 Stunden, entstehen dichte Verläufe, die den Gradienten zwischen Kern und Rand sichtbar machen. Überschreitet die Kern-Rand-Differenz den festgelegten Grenzwert, je nach Vorgabe 15 bis 20 Kelvin, wird sofort gewarnt. Zusätzlich behält unser Team die Daten während der Messung im Blick.

Welche Daten erhalten Bauleitung und Auftraggeber?

Beide arbeiten mit demselben Datenstand: Live-Verläufe je Sonde und Abschnitt, der Status von Grenzwertüberschreitungen und eine exportfähige Messhistorie.

Für Nachweise nach DAfStb-WU-Richtlinie oder projektspezifischen Qualitätsplänen verbindet die Dokumentation Temperaturverläufe, Messpositionen und Ereignisprotokolle. Alles ist Bauteil und Betonierabschnitt zugeordnet statt als lose Excel-Sammlung abgelegt, sodass Entscheidungen für Prüfingenieure nachvollziehbar bleiben, etwa mit Blick auf DIN EN 13670.

Das reduziert Rückfragen, verkürzt Freigabeschleifen und erspart die Suche nach Protokollen kurz vor der Abnahme.

Wie aufwendig ist die Einarbeitung für mein Team?

Das System ist für Baustellenpersonal gemacht, nicht für Softwarespezialisten. In der Regel genügen eine Einweisung vor Ort und eine begleitete erste Betonage.

Dabei geht es auch um die Interpretation: Ab wann wird ein Gradient kritisch, welche Nachbehandlung wirkt, und wann ist Abdecken oder Dämmen die richtige Reaktion? Wir schulen entlang Ihrer tatsächlichen Abläufe statt mit allgemeinen Handbüchern. Ihr persönlicher Ansprechpartner bleibt auch im laufenden Betrieb erreichbar.

Was passiert bei Störungen oder Ausfällen?

Störungen bearbeiten wir über einen definierten Supportprozess mit klaren Zuständigkeiten und benannten Ansprechpartnern für die Eskalation. Das ist vor allem bei der Weißen Wanne wichtig, wo das Temperaturmonitoring Teil des WU-Konzepts nach DAfStb-Richtlinie ist.

Sendet eine Sonde nicht mehr, ist das im Verlauf des Abschnitts im Dashboard sofort sichtbar. Durch redundante Sensorplatzierung bleibt die Messreihe in der Regel belastbar. In der Abschlussdokumentation werden Störungen und Gegenmaßnahmen transparent ausgewiesen, ohne die Aussagekraft der gesamten Messung zu gefährden.

Welche Normen und Richtlinien sind relevant?

Maßgebliche Grundlage ist die DAfStb-Richtlinie für wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton, die Temperaturüberwachung als Teil der Qualitätssicherung im WU-Bau vorsieht. DIN EN 13670 regelt unter anderem Nachbehandlung und Temperaturführung während der Erhärtung, und das Zement-Merkblatt B11 gibt Hinweise zur Begrenzung der Hydratationswärme in massigen Bauteilen.

ConcreTrack unterstützt die Dokumentationsanforderungen aller drei.

Wann ist ein Temperaturmonitoring erforderlich?

Immer dann, wenn die Hydratationswärme zu kritischen Temperaturdifferenzen zwischen Kern und Rand führen kann. Das ist typischerweise ab etwa 80 cm Bauteildicke der Fall oder beim Einsatz von Zementen mit hoher Wärmeentwicklung.

Bei Weißen Wannen, massigen Fundamenten, Bodenplatten und Tiefgaragen ist es fachlich geboten und wird von Auftraggebern und Prüfingenieuren häufig gefordert. Auch bei extremer Hitze oder Frost hilft die Messung bei der Entscheidung, ob abgedeckt, gedämmt oder gekühlt werden muss.

Wie läuft die Zusammenarbeit ab und was kostet sie?

Wir arbeiten projektbezogen. Das Angebot richtet sich nach der Anzahl der Bauteile, der Abschnitte und der Projektdauer und umfasst Sensorik, Plattformzugang, Inbetriebnahme und persönliche Betreuung.

Die Kosten skalieren mit Größe und Komplexität, vom einzelnen Abschnitt bis zu Projekten mit mehreren Dutzend Messstellen. Vor jedem Angebot steht ein unverbindliches Erstgespräch.

Kontakt

Projekt unverbindlich besprechen.

Erzählen Sie uns kurz, welches Bauteil ansteht und wann betoniert wird. Wir melden uns persönlich und vereinbaren ein unverbindliches Erstgespräch.

Im Erstgespräch klären wir

  • Bauteile, Abschnitte und Betoniertermine
  • Grenzwerte und Anforderungen an den Nachweis
  • Sensorpositionen und Logistik vor Ort
  • Ein Angebot passend zu Umfang und Dauer

Ihre Projektanfrage

Pflichtfelder sind Name, E-Mail und eine kurze Beschreibung.

Zum Beispiel KW 48 oder Mitte Dezember

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Unverbindlich und kostenlos. Wir melden uns persönlich.