Dokumentation mit Bezug auf
DAfStb-WU-Richtlinie
Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton
DIN EN 13670
Ausführung von Tragwerken aus Beton
Zement-Merkblatt B11
Massige Bauteile aus Beton
Projektnutzen
Was sich auf Ihrer Baustelle verbessert.
ConcreTrack liefert nicht einfach mehr Daten, sondern eine belastbare Grundlage für bessere Entscheidungen im Baustellenalltag.

01 · Schadenprävention
Temperaturrisse erkennen, bevor sie entstehen.
Kontinuierliche Messwerte zeigen kritische Temperaturgradienten früh. So greifen Nachbehandlungsmaßnahmen, bevor Risse aufwendig saniert werden müssen.
- Live-Werte je Abschnitt und Sonde
- Frühwarnung bei kritischen Temperaturdifferenzen
- Weniger Nacharbeit und Sanierungsaufwand
02 · Datenbasierte Entscheidungen
Entscheiden auf Basis gemessener Verläufe.
Bauleitung oder Prüfingenieur entscheiden anhand echter Temperaturkurven statt allein nach Erfahrungswert. ConcreTrack liefert die Daten, die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
- Alle Beteiligten sehen denselben Datenstand
- Verläufe statt Momentaufnahmen
- Weniger Rückfragen, schnellere Abstimmung
03 · Prüffähige Dokumentation
Ein Nachweis, der bei der Abnahme trägt.
Jeder Messwert wird lückenlos erfasst und für die Übergabe strukturiert aufbereitet, zugeordnet zu Bauteil und Betonierabschnitt.
- Vollständige Messhistorie je Projekt
- Strukturierte Übergabe an den Auftraggeber
- Lückenlose Ablage ohne Excel-Nachbau
Leistungsmodule
Hardware, Software und Begleitung aus einer Hand.
Sie bekommen kein Paket zum Selbstaufbau, sondern ein laufendes Monitoring: von der Sensorplatzierung bis zur Übergabe der Dokumentation.
- 01
Sensorik vor Ort
Robuste Hardware mit nachvollziehbarer Platzierung.
- Messkonzept je Bauabschnitt
- Montage- und Einbauprotokoll
- Stabile Datenerfassung unter Baustellenbedingungen
- 02
Analyseplattform
Temperaturverläufe, Dokumentation und Reifekurven in einer Ansicht.
- Live-Dashboard je Projekt und Abschnitt
- Verläufe je Sonde und Abschnitt
- Dokumentation für Auftraggeber und Qualitätssicherung
Reifekurven dienen der Orientierung: näherungsweise, ohne rezepturspezifische Kalibrierung.
- 03
Laufende Begleitung
Persönlicher Ansprechpartner statt Ticket-Pingpong.
- Gemeinsame Inbetriebnahme
- Praxisnahe Einweisung Ihres Teams
- Kontinuierliche Betreuung während des Projekts
Alles in einem projektbezogenen Angebot: Sensorik, Plattformzugang, Inbetriebnahme und persönliche Betreuung.
Angebot anfragenMesstechnik
Hydratationswärme hält sich an keine Arbeitszeiten.
Die kritischen Stunden fallen oft in die Nacht oder aufs Wochenende. ConcreTrack misst durchgehend und warnt sofort, sobald die Kern-Rand-Differenz den vereinbarten Grenzwert erreicht.
- Kein WLAN nötig
- Funk zum Gateway, von dort per Mobilfunk. Sie bauen keine eigene Infrastruktur auf.
- Dichte Messkurven
- Gerade in den ersten 24 bis 72 Stunden der Hydratation, wenn sich der Gradient aufbaut.
- Zweites Paar Augen
- Unser Team behält die Daten während der Messung zusätzlich im Blick.
- Redundante Platzierung
- Fällt eine Sonde aus, bleibt die Messreihe in der Regel belastbar. Die Störung wird dokumentiert.
So fließen die Daten
01
Sensor im Frischbeton
Misst direkt im Bauteil, nicht an der Oberfläche oder in der Umgebungsluft.
per Funk
02
Gateway auf der Baustelle
Sammelt die Messwerte aller Sonden und überträgt sie per Mobilfunk.
per Mobilfunk
03
ConcreTrack-Plattform
Verläufe je Sonde und Abschnitt, Grenzwerte und Rollen in einem Dashboard.
in Echtzeit
04
Warnung und Nachweis
Sofortige Warnung bei Grenzwertüberschreitung und lückenlose Historie für die Abnahme.
Einsatzbereiche
Wo Temperaturmonitoring den Unterschied macht.
Überall dort, wo Hydratationswärme zu kritischen Temperaturdifferenzen zwischen Kern und Rand führen kann.
WU-Beton und Weiße Wanne
Bei der Weißen Wanne ist das Temperaturmonitoring Teil des WU-Konzepts nach DAfStb-Richtlinie, denn jeder Trennriss ist ein möglicher Wasserweg.
Massige Bauteile
Dicke Wände, Widerlager und Fundamentblöcke entwickeln im Kern viel Wärme. Die Messung zeigt, wann gegengesteuert werden muss.
Bodenplatten und Fundamente
Großflächige Betonagen mit Messpunkten in Kern und Randzone und einem lückenlosen Verlauf bis zur Freigabe.
Tiefgaragen
Bodenplatte, Wände und Decken mit unterschiedlichen Dicken und Betonierzeitpunkten, sauber getrennt dokumentiert.
Großprojekte von Generalunternehmern
Viele Abschnitte, viele Beteiligte: ein gemeinsamer Datenstand für Bauleitung, Auftraggeber und Qualitätssicherung.
- Bauteil einschätzen lassen
Faustregel
Ab etwa 80 cm Bauteildicke wird Monitoring in der Regel relevant.
Auch Zemente mit hoher Wärmeentwicklung oder extreme Hitze und Frost sprechen für eine Messung.
- Sensor im Kern
- Sensor in der Randzone
- Hydratationswärme
- Schematische Schnitte, nicht maßstäblich.
Ablauf
In vier Schritten zur lückenlosen Messung.
Meist kann die Messung wenige Werktage nach dem Erstgespräch starten, idealerweise mit dem Einbau der Sensoren vor dem Betoniertermin.
- 01
Beratung
Wir klären Ziele, Randbedingungen und Entscheidungslogik gemeinsam mit Bauleitung und Betontechnologie.
Ergebnis
- Projektbriefing
- Messstrategie je Abschnitt
- 02
Installation
Sensoren und Gateway werden vor Ort eingebaut und getestet, idealerweise vor dem Betoniertermin.
Ergebnis
- Installationsprotokoll
- Abnahme der Kommunikationsstrecke
- 03
Konfiguration
Dashboard, Grenzwerte und Rollen richten wir passend zu Ihrem Projekt und Ihren Vorgaben ein.
Ergebnis
- Projekt-Dashboard
- Alarm- und Reporting-Setup
- 04
Betrieb und Support
Wir begleiten die Messung laufend, optimieren bei Bedarf und übergeben die Dokumentation.
Ergebnis
- Regeltermine nach Bedarf
- Support mit definierten Verantwortlichkeiten
Betonage steht kurzfristig an?
Wir priorisieren die Anreise, damit die Messung mit der ersten kritischen Betonage beginnt und keine Datenlücke entsteht.
Keine eigene Infrastruktur nötig
Hardware, Installationsplan und Inbetriebnahme kommen von uns. Auf Wunsch begleiten wir die erste Betonage vor Ort.
Im Einsatz
7überwachte Bodenplattenfür zwei Bauunternehmen, 2026
ConcreTrack ist auf echten Baustellen im Einsatz. Die wichtigsten Eckdaten aus dem Messalltag:
- kritische Hydratationsphase, lückenlos gemessen
- 24–72 h
- Warnschwelle für die Kern-Rand-Differenz, je nach Vorgabe
- 15–20 K
- Bauteildicke wird Monitoring in der Regel relevant
- ab ca. 80 cm
- Einsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- DACH
Team
Bauerfahrung trifft Produktentwicklung.
ConcreTrack ist ein Produkt der BBA GmbH aus Bad Saarow. Hinter der Messung stehen Menschen, die Baustellen kennen und die Plattform selbst entwickeln.
Dr.-Ing. Jörn Budde
Geschäftsführer
Langjährige Bauerfahrung mit Fokus auf zuverlässige Ausführung und hohe Qualitätsstandards.
LinkedIn-Profilvon Dr.-Ing. Jörn Budde (öffnet in neuem Tab)Verantwortlich für
- Bauprozesse und Methodik
- Qualitätssicherung
- Projektverantwortung auf Leitungsebene
B. Sc. Max Budde (WI)
Leitung Produkt und Software
Wirtschaftsinformatiker, der Baustellenrealität und digitale Produktentwicklung zusammenbringt.
LinkedIn-Profilvon B. Sc. Max Budde (WI) (öffnet in neuem Tab)Verantwortlich für
- Produktstrategie
- Plattform- und Datenlogik
- Technischer Kundendialog
Häufige Fragen
Was Bauleitung und QS vorab wissen wollen.
Kurze Antworten auf die Fragen, die uns vor dem ersten Projekt am häufigsten gestellt werden.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Rufen Sie an oder schreiben Sie uns. Sie sprechen direkt mit dem Team.
Wie schnell kann ein Projekt starten?
In der Regel beginnt die Messung innerhalb weniger Werktage nach dem ersten Gespräch. Messstrategie und Sensorpositionen legen wir je Abschnitt gemeinsam fest und stimmen die Logistik mit Bauleitung und Betontechnologie ab.
Gerade bei massigen Bauteilen wie Bodenplatten, Widerlagern oder dicken Wänden zählen die ersten Stunden. Deshalb werden die Sensoren idealerweise vor dem Betoniertermin eingebaut. Hardware, Installationsplan und Inbetriebnahme kommen von uns, Sie bauen keine eigene Infrastruktur auf.
Bei kurzfristigen Einsätzen priorisieren wir die Anreise, damit die Messung mit der ersten kritischen Betonage startet und keine Datenlücke entsteht. Auf Wunsch begleiten wir die erste Betonage vor Ort.
Wie verlässlich sind die Messungen auf der Baustelle?
Gemessen wird kontinuierlich direkt im Frischbeton, nicht über Umgebungs- oder Oberflächensensoren. Die Sensoren funken an ein Gateway, das die Daten per Mobilfunk weiterleitet. Ein WLAN auf der Baustelle ist nicht nötig.
Während der Hydratation, typischerweise in den ersten 24 bis 72 Stunden, entstehen dichte Verläufe, die den Gradienten zwischen Kern und Rand sichtbar machen. Überschreitet die Kern-Rand-Differenz den festgelegten Grenzwert, je nach Vorgabe 15 bis 20 Kelvin, wird sofort gewarnt. Zusätzlich behält unser Team die Daten während der Messung im Blick.
Welche Daten erhalten Bauleitung und Auftraggeber?
Beide arbeiten mit demselben Datenstand: Live-Verläufe je Sonde und Abschnitt, der Status von Grenzwertüberschreitungen und eine exportfähige Messhistorie.
Für Nachweise nach DAfStb-WU-Richtlinie oder projektspezifischen Qualitätsplänen verbindet die Dokumentation Temperaturverläufe, Messpositionen und Ereignisprotokolle. Alles ist Bauteil und Betonierabschnitt zugeordnet statt als lose Excel-Sammlung abgelegt, sodass Entscheidungen für Prüfingenieure nachvollziehbar bleiben, etwa mit Blick auf DIN EN 13670.
Das reduziert Rückfragen, verkürzt Freigabeschleifen und erspart die Suche nach Protokollen kurz vor der Abnahme.
Wie aufwendig ist die Einarbeitung für mein Team?
Das System ist für Baustellenpersonal gemacht, nicht für Softwarespezialisten. In der Regel genügen eine Einweisung vor Ort und eine begleitete erste Betonage.
Dabei geht es auch um die Interpretation: Ab wann wird ein Gradient kritisch, welche Nachbehandlung wirkt, und wann ist Abdecken oder Dämmen die richtige Reaktion? Wir schulen entlang Ihrer tatsächlichen Abläufe statt mit allgemeinen Handbüchern. Ihr persönlicher Ansprechpartner bleibt auch im laufenden Betrieb erreichbar.
Was passiert bei Störungen oder Ausfällen?
Störungen bearbeiten wir über einen definierten Supportprozess mit klaren Zuständigkeiten und benannten Ansprechpartnern für die Eskalation. Das ist vor allem bei der Weißen Wanne wichtig, wo das Temperaturmonitoring Teil des WU-Konzepts nach DAfStb-Richtlinie ist.
Sendet eine Sonde nicht mehr, ist das im Verlauf des Abschnitts im Dashboard sofort sichtbar. Durch redundante Sensorplatzierung bleibt die Messreihe in der Regel belastbar. In der Abschlussdokumentation werden Störungen und Gegenmaßnahmen transparent ausgewiesen, ohne die Aussagekraft der gesamten Messung zu gefährden.
Welche Normen und Richtlinien sind relevant?
Maßgebliche Grundlage ist die DAfStb-Richtlinie für wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton, die Temperaturüberwachung als Teil der Qualitätssicherung im WU-Bau vorsieht. DIN EN 13670 regelt unter anderem Nachbehandlung und Temperaturführung während der Erhärtung, und das Zement-Merkblatt B11 gibt Hinweise zur Begrenzung der Hydratationswärme in massigen Bauteilen.
ConcreTrack unterstützt die Dokumentationsanforderungen aller drei.
Wann ist ein Temperaturmonitoring erforderlich?
Immer dann, wenn die Hydratationswärme zu kritischen Temperaturdifferenzen zwischen Kern und Rand führen kann. Das ist typischerweise ab etwa 80 cm Bauteildicke der Fall oder beim Einsatz von Zementen mit hoher Wärmeentwicklung.
Bei Weißen Wannen, massigen Fundamenten, Bodenplatten und Tiefgaragen ist es fachlich geboten und wird von Auftraggebern und Prüfingenieuren häufig gefordert. Auch bei extremer Hitze oder Frost hilft die Messung bei der Entscheidung, ob abgedeckt, gedämmt oder gekühlt werden muss.
Wie läuft die Zusammenarbeit ab und was kostet sie?
Wir arbeiten projektbezogen. Das Angebot richtet sich nach der Anzahl der Bauteile, der Abschnitte und der Projektdauer und umfasst Sensorik, Plattformzugang, Inbetriebnahme und persönliche Betreuung.
Die Kosten skalieren mit Größe und Komplexität, vom einzelnen Abschnitt bis zu Projekten mit mehreren Dutzend Messstellen. Vor jedem Angebot steht ein unverbindliches Erstgespräch.
Kontakt
Projekt unverbindlich besprechen.
Erzählen Sie uns kurz, welches Bauteil ansteht und wann betoniert wird. Wir melden uns persönlich und vereinbaren ein unverbindliches Erstgespräch.
Im Erstgespräch klären wir
- Bauteile, Abschnitte und Betoniertermine
- Grenzwerte und Anforderungen an den Nachweis
- Sensorpositionen und Logistik vor Ort
- Ein Angebot passend zu Umfang und Dauer
- Telefon+49 174 4935860
- E-Mailinfo@bba-badsaarow.de
- Einsatzgebiet: Deutschland, Österreich und SchweizConcreTrack · BBA GmbH
Silberberger Chaussee 14, 15526 Bad Saarow
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